Was ist START-TU?

Trotz verschiedener Maßnahmen, wie bestehender STEOPs und freiwilliger Self Assessment Tests für Studieninteressierte kommt es immer wieder zu groben Fehleinschät
zungen der Studierenden sowohl bezüglich der Eigenbegabung als auch des erwarteten Studieninhaltes und dadurch gibt es  verteilt über die Jahre annähernd gleichmäßig viele Studienabbrüche.

Aufbauend auf den Ergebnissen des Visionsprozesses 2025 starte der Vizerektor für Studium und Lehre – Prof. Matyas – deshalb einen Kreativprozess START TU bei dem es um die Generierung von Ideen zur Gestaltung des Studienbeginns von der Studieninformation über die STEOP bis zum ersten Studienjahr geht.  Es soll auch vermieden werden, dass durch zeitliches Verschieben von Prüfungen in schwierigen Fächern des Studienbeginns ein Studienabbruch verzögert wird.

Was ist zuletzt passiert?

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START-TU: jetzt STARTet die Umsetzungsphase

arbeiten_starttuNachdem in weit über 2000 Arbeitsstunden von mehr als 100 engagierten Studierenden und Lehrenden am START-TU Prozess gearbeitet wurde und der Senat kürzlich einen neuen Musterstudienplan beschlossen hat, in dem sich Inputs sowohl aus dem Vision 2025+ Prozess als auch aus unserem START-TU Prozess wiederfinden, ist es Zeit kurz zurück- aber auch nach vorne zu blicken.

Wozu überhaupt der ganze Aufwand?

Ziel aller Anstrengungen sind faire Studienbedingungen für alle interessierten und motivierten Studierenden und darüberhinaus auch bestmögliche Arbeitsbedingungen für alle engagierten Lehrenden zu schaffen. Wichtig war und ist mir, dass der Studienbeginn für alle Studierenden und Lehrenden besser gestaltet werden kann. Ausgangspunkt waren einerseits gesetzliche Änderungen sowie auch der TU Vision 2025+ Prozess. Die erarbeiteten Ideen und Maßnahmen wurden in zwei Bereiche geteilt

  • Studieplanrelevante Maßnahmen -> diese wurden in der offenen Arbeitsgruppe des Senats zur Überarbeitung des Musterstudienplans in den Musterstudienplan eingearbeitet
  • Maßnahmen außerhalb der Studienpläne

Was wird konkret gemacht?

Gerade außerhalb der Studienpläne haben die Vorbereitungs- und Umsetzungsarbeiten am Rektorat bereits begonnen. Ein wichtiger Punkt der in mehreren Arbeitsgruppen des START-TU Prozesses angesprochen wurde war die Vorabinformation von Studieninteressierten. Hier wurde bereits begonnen und die Website in einigen Bereichen optimiert. Es wird im Herbst auch ein Projekt zur Beratung und zum verbesserten Kontakt zu den Schulen gestartet.

Die Self Assessments werden in den kommenden Monaten überarbeitet, verbessert sowie das Angebot auf weitere Studienrichtungen ausgebaut. Dazu wurde unter dem Lead der TU Wien ein gemeinsames HSRM Projekt mit der TU Graz und der Montan Universität Leoben beim BMWFW eingereicht und bereits genehmigt. Die Arbeiten haben bereits begonnen.

Auch die Vorbereitungen zu einem Pilotprojekt Mentoring – bei dem ältere Studierende jüngere Studierende in Ihrem ersten Studienjahr begleiten und anleiten sollen laufen. Die Mentor_innen werden eine darauf ausgerichtete Ausbildung erhalten. Das Pilotprojekt startet bereits im Wintersemester 2016 für die Bachelorstudien „Technische Mathematik“ und „Elektrotechnik und Informationstechnik„.

Es wird auch schon intensiv an einer TU-APP für Smartphones gearbeitet. Auch diese soll unter anderem die schnellere und bessere Orientierung an der TU für junge Studierende ermöglichen.

Auch für die sehr beliebten und stark nachgefragten Brückenkurse (AK Math) wird das Rektorat zukünftig mehr Geld zur Verfügung stellen.  Darüber hinaus stehen den Lehrenden sowie den Studienkommissionen noch mehr didaktische Unterstützung zur Verfügung außerdem werden die bestehenden MOOC’s (Massive Open Online Course) ausgebaut.

Wie geht es weiter?

Im Laufe des kommenden Studienjahrs werden die Studienkommissionen die neuen Bachelorstudienpläne erarbeiten. Das Rektorat wird die beschriebenen Projekte forcieren und nimmt gerne auch weiterhin Vorschläge auf. Die zahlreichen Ideen und Maßnahmen brauchen noch jede Menge engagierter Helferinnen und Helfer die bereit sind an der Umsetzung mitzuarbeiten. Gemeinsam werden wir mit aller Kraft für unsere TU Wien alles geben, damit der START-TU Zielgedanke – bessere Bedingungen im ersten Studienjahr sowohl für Studierende als auch für Lehrende – und damit ein noch besseres Miteinander vorantreiben.

mit herzlichen Grüßen
Kurt Matyas

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Pilotprojekt Mentoring sucht noch Interessierte

Mentoring

Icon Freepik

 

Ein Punkt der den START-TU Prozess seit seinem Auftakt im Oktober 2015 begleitet ist ein mögliches Mentoring. Dieses wurde im Rahmen der Arbeitsgruppen besprochen und in den vergangenen Wochen in enger Zusammenarbeit mit der HTU vorangetrieben. Schon dieses Wintersemester startet der Pilotversuch für die Bachelorstudien Technische Mathematik und Elektrotechnik und Informationstechnik.

Interessierte Studierende können sich in einer eigenen Mentoring-Ausbildung auf Ihre Aufgabe vorbereiten. Noch gibt es ein paar freie Plätze und damit die Gelegenheit sich als Mentor_in aktiv in die Umsetzung dieses START-TU Projekts einzubringen.

Für interessierte steht der HTU-Vorsitz gerne zur Verfügung.

Links:
Idee 2 – Auftaktveranstaltung Oktober 2015
Idee 141 – Auftaktveranstaltung Oktober 2015
Idee 154 – Auftaktveranstaltung Oktober 2015
Arbeitsgruppe 2 – Mentoring
Zieldefinition Mentoring AG 2

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Informationsveranstaltung

STARTTU_Infoveranstaltung-7427über 80 Interessierte nahmen die Einladung von VR Matyas zur START-TU Informationsveranstaltung am 29. Februar im Festsaal wahr.

Nach einer kurzen Einführung in die Problemstellungen die dazu geführt haben, dass Vizerektor Matyas den START-TU Prozess initiiert hat wurde sowohl ein Rückblick auf die Eröffnungsveranstaltung am 07.Oktober 2015 sowie der darauf folgenden Arbeitsgruppen ermöglicht. Aus allen Arbeitsgruppen waren Mitwirkende TU-Angehörige anwesend die in der anschließenden Diskussion der Zwischenergebnisse der Arbeitsgruppen für die Fragen aus dem Auditorium zur Verfügung standen. Weiters ergaben sich auch noch ein paar zusätzliche Gedankenanstöße die im weiteren Prozess berücksichtigt werden.

Bei einem kleinen Buffet fand die Informationsveranstaltung Ihren Ausklang.

Am Nachmittag des 29. Februar startete dann die offene Arbeitsgruppe des Senates in Ihre erste Sitzung bei der intensiv an die Diskussionen des Vormittages angeschlossen wurde.

Impressionen zur Informationsveranstaltung sowie die Präsentation und weitere Informationen finden sie hier.

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Wie soll START-TU ablaufen?

Der „Start-TU“-Prozess wurde von VR Matyas gemeinsam mit einem kleinen Expertenstab rund um Herrn Benedikt Glatzl entwickelt. Kernidee des Prozesses ist die Generation möglichst vieler Ideen und dann in einem gemeinsamen Prozess – in dem alle Angehörigen der TU möglichst breit aufgestellt partizipieren – die Fokussierung der Ideen und die gemeinsame Detailentwicklung von Konzepten.

Am Ende des Prozesses werden dem Senat – dem zuständigen Organ der TU Wien für die Studienpläne – möglichst viele und gut vorbereitete Ideen zur Verfügung gestellt welche in die Entwicklung eines neuen Musterstudienplanes mit einfließen können. Dazu wurden, nach der Eröffnungsveranstaltung im Oktober 2015, vier Arbeitsgruppen gegründet die bis Dezember in fast 1000 Arbeitsstunden der Generation und Diskussion von Ideen gewidmet haben.

Prozessübersicht START-TU

was ist bisher passiert?

Diese Website soll über den gesamten Prozess hinweg transparent dokumentieren. Die Einzelnen Prozessschritte können hier im Detail nachgelesen werden.

Kann ich mich auch jetzt noch einbringen?

Sehr gerne. Der Start-TU Prozess wird nicht einfach enden. Es gibt viele Projekte und Projektideen die vom Rektorat weiter verfolgt und konkretisiert werden. Je mehr mitmachen und sich einbringen desto mehr können wir mit dem START-TU Prozess erreichen und den Start ins Studium an unserer Universität noch besser machen. Das gilt sowohl für Studierende als auch für Lehrende.

Darüber hinaus suchen wir weiterhin „good-Practise“ Beispiele. Ideen oder Projekte anderer Universitäten oder Bildungseinrichtungen die auch an der TU Wien denkbar von vorteil wären.